Crypto-Trojaner

Crypto-Trojaner

Der Virus-Trend 2022

Während der Pandemie verdoppelten sich im Jahrestakt die Cyberangriffe. Einen solch explosiven Anstieg hatte kein Experte erwartet. Schon im Vorfeld des Russland-Ukraine-Konflikts traten vermehrt Hacker-Attacken auf verschiedensten ukrainischen Ministerien und Institutionen auf. Mit dem Kriegsbeginn stiegen noch einmal die Anzahl von Cyberangriffen, auch in Deutschland, wieder an. Und man wird das Gefühl nicht los, dass die Black-Hats, also bösartige Hacker, immer erfinderischer werden um Daten zuerbeuten, sei es dass neue Viren entwickelt werden oder neue Strategien im Social Engineering entstehen. Aber auch die Gegenseite als die Cyber Security schläft glücklicherweise nicht und versucht Schritt zu halten.

Was ist ein Crypto-Trojaner?

In unserem letztwöchigen Blog haben wir einen der aktuellsten Virus-Trends beschrieben, nämlich den des Crypto-Trojaners. Dieser Virus zielt neben den Daten eines Users noch auf etwas weiteres ab und zwar die Grafikkarte. Warum aber die Grafikkarte? Weil daraus Crypto-Währung gemint wird und ist damit das Hauptziel des Trojaners. Der Trojaner schließt dann mehrere Endgeräte zusammen und zwingt diese dann dazu einen Bitcoin zu minen. Dieses Geschehen bleibt für den User nicht unbemerkt. Denn plötzlich fahren die Lüfter hoch und der CPU ist am Anschlag, obwohl man beispielsweise nur eine Word-Dokument bearbeitet und neben E-Mail-Programm und Browser offen hat. Einen solchen Zusammenschluss nennt man Bot-Netzwerk.

Wie infiziert man sich

Auch wenn es unglaubwürdig klingt, aber man kann sich überall in der digitalen Welt mit Malware infizieren. Das beginnt damit, dass man sich auf Seiten bewegt, welche man nicht aufsuchen sollte, geht allerdings auch dahin, dass man auf der Webseite einer großen Tageszeitung, versehentlich auf einen Anhang klickt und sich etwas downloaded. Es gibt noch weitere Möglichkeiten sich durch den Browser zu infizieren, durch sogenanntes Cookie-Poisoning als Beispiel. Allerdings gibt es noch einen anderen Weg sich zu infizieren, über die E-Mails. Dort gibt es auch mehrere Wege, selbst wenn ein Absender vertrauenswürdig aussieht, so kann diese beispielsweise gespooft sein. Heißt: anstatt mustermann@musterfirma.de oder mustermann@musterfirma.org, heißt die E-Mail-Adresse dann mustermann@musterfirma.net. Allerdings ist beim Spoofing auch die Rechtschreibung zu beachten, so kann die E-Mail-Adresse auch mutsermann@musterfirma.de heißen. Obwohl die meisten Mail-Programme sehr gut Spam oder Junk-Mails erkennen können, so rutschen manche Mails durch. Man sollte daher immer auf die wichtigsten Indikatoren schauen: Wer ist der Absender, ist der Absender richtig geschrieben. Wie ist die Ansprache, allgemein oder persönlich? Was steht in der Mail, wie ist die Rechtschreibung, was steht in der Signatur. Wie ist der Anhang benannt. Selbstverständlich, landen auch manche Mails, fälschlicherweise, in Junk-Ordner, dort sollte man noch genauer prüfen. Auch nach der Firma oder dem Absender im Internet suchen.

Wie kann man sich vor Infektionen mit Malware schützen

Einen wirklich und geprüften Schutz bietet HP Enterprise Sure Click. Dadurch werden Dateien in gesicherten Virtuellen Maschinen ausgeführt, sollte dadurch ein Virus ausgeführt werden, kann man die Maschine einfach schließen und dadurch auflösen und der Virus kann so nicht auf das System zugreifen. Die Datei wird also gesandboxt. HP Enterprise Sure Click kann sich besonders mit der folgenden Zahl schmücken: 5.000.000.000. So viele Dateien wurden mit dem Programm geöffnet und ausgeführt, ohne dass den Usern auch nur ein Schaden entstanden ist.

Man muss aber nun nicht Paranoid zu sein, aber gerade, wenn man mit den Arbeitsgeräten unterwegs in der digitalen Welt ist. Denn die Daten eines Unternehmens, sind das wertvollste Gut einer Firma und müssen mit allen Mitteln geschützt werden. Sehr gerne stehen Wir Ihnen dafür zur Seite!

Sie haben Fragen zu HP Sure Click Enterprise, möchten Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Daten schulen zulassen oder möchten gerne ausführlich und fachlich darüber beraten werden? Dann nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf, wir stehen Ihnen gerne zu Seite.




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